Salbei

Antiker Heiler für den Hals.

Frisch oder getrocknet ist er ein Segen für unseren Körper.



Sammelzeit.

Der Echte Salbei mag es heiß und trocken, denn er kommt eigentlich aus dem östlichen Mittelmeer. Sammelzeit ist am besten vor der lilanen Blüte im Mai oder danach im September. Man erkennt ihn immer an seinen filzigen, manchmal silbrigen Blättern. Hier findet ihr den wilden Wiesensalbei, der auffällig lila blüht. Dieser ist jedoch weniger wirksam.


Facts.

Der Name leitet sich aus dem lateinischen “salvare” für heilen ab. Denn in der Antike galt Salbei als Allheilmittel. Salbei ist auch ein Klassiker des Räucherns. Sein Rauch befreit unsere Lungen. Wir können tief durchatmen, erden uns, werden ruhig. Klarer Geist.



Inhaltsstoffe & Wirkung.

Wir setzen die filzigen Blätter vor allem bei Entzündungen in Mund und Rachen ein. Er wirkt zusammenziehend und desinfizierend. Außerdem hemmt das Kraut die Schweißbildung. Auch kann Salbei den Bauch beruhigen und die Verdauung sanft anregen.


Weil er auch Östrogenartige Stoffe enthält, können Frauen ihn nutzen, um am Ende der Stillzeit ihren Milchfluss zu minimieren.


Durch seine ätherischen Öle und Gerbstoffe bekommt Salbei sein würziges Aroma. Durch diese wirkt er auch antientzündlich. Toll ist, dass sich die wertvollen Gerbstoffe und Flavonoide auch mit Wasser lösen, sprich im Tee!


Rezept.

Bei Kratzen im Rachen kochen wir einen starken Tee aus Salbei, den wir dann gurgeln. Auf dem Teller mögen wir ihn sehr gern als (vegane) Salbeibutter.


Tipp: Salbeirauch vertreibt auch hartnäckige Gerüche in Küche und Bad. Duftende Deko!


Schmeckt.

kräftig, würzig, ein wenig wie Kampfer.



DE-ÖKO-044
EU-Landwirtschaft