Quinoa Tabouleh.

Quinoa ist gar nicht so weit weg von uns wie wir denken. Klar, er ist kein heimisches heimisches Superfood, aber wir erklären, warum er trotzdem auf unserem Teller landet. Und es wartet natürlich ein weiteres wildes Rezept auf euch (Lesezeit 2 Minuten).


Fakten.


Quinoa kommt zu uns aus Südamerika. Laut des Whole Grains Council gibt es über 120 Sorten. Die bekanntesten sind der weiße, rote und schwarze Quinoa. Obwohl wir ihn wie ein Getreide zubereiten, ist er eigentlich ein Samen. Man erntet sie als kleine Kugeln am oberen Ende der Pflanze. Er enthält alle neun essentiellen Aminosäuren und ist daher eine tolle Proteinquelle. Eine Tasse der Körner enthält genauso viel Protein wie ein Ei. Und er enthält 20 verschiedene Antioxidantien. Seinen Namen spricht man übrigens wie KINN-wah.


Heimische Verwandte.


Quinoa ist Mitglied in der Amaranth-Familie. Genauso wie Spinat oder auch unsere heimische Melde. Die Melde kennt man auch als Spanischen Spinat. Sie war früher in wirklich jedem Gemüsegarten vertreten und die Blätter wie Spinat frisch oder gekocht zubereitet. Auch die Melde hat die tollen Samen, die wir wie Quinoa kochen können. Weil die meisten von uns leider kein so großes Meldefeld besitzen, um genug Samen zu sammeln, verwenden wir heute Quinoa.


Rezept.


In unser ursprüngliches Rezept verwendet Anika von https://www.anikamille.com Lärchenzweige. Doch das könnt ihr nach Saison variieren. Im Moment findet ihr super frisch den Sauerampfer und den Sauerklee. Die Säure harmoniert wunderbar mit den übrigen Zutaten! Buen provecho! 





Quinoa Tabouleh mit frischem Grün

Zutaten.


•    80g bunter Quinoa

•    2 EL Olivenöl

•    1/2 Zitrone, Saft

•    Salz, Pfeffer

•    1 Knoblauchzehe

•    5 frische Lärchenzweige, Sauerampfer, Birkenblätter (saisonales Wildgrün)

•    2 Tomaten

•    1/2 Gurke

•    2 Frühlingszwiebeln

Methode.

  1. Zuerst kochst du den Quinoa nach Packungsanleitung. Nutz Gemüsebrühe statt Wasser, für einen intensiveren Geschmack

  2. Weil die Lärchenzweige ein bisschen im Dressing ziehen sollen, beginnst du damit, den Knoblauch zu hacken. Vermenge das Olivenöl, den Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Knoblauch in einer kleinen Schüssel. Schneide mit einer Küchenschere die Lärchennadeln ab und gib sie in das Dressing. Stelle alles zum Ziehen bei Seite.

  3. Während der Quinoa kocht und das Dressing zieht, kannst du das Gemüse waschen und kleinschneiden. Tomate und Gurke schneidest du am besten in kleine Würfel; die Frühlingszwiebeln in Scheiben.

  4. Gieß’ den Quinoa ab, lass ihn etwas abkühlen und vermenge ihn dann mit Tomate, Gurke, Frühlingszwiebeln und dem Olivenöl mit den Lärchensprossen in einer großen Schüssel.

  5. Dekoriere den Salat mit ein paar zusätzlichen Blättern.



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