Löwenzahn

Handzahmes Heilkraut.

Die Liste der Wirkweisen und Einsatzmöglichkeiten von Peter Lustigs Namensgeber sind schier endlos. Pflanzenheilkundler kennen ihn schon lange und verwenden Blüten, Blätter und Wurzeln.


Sammelzeit

Die Blüten sammelt man von April bis Juni, die Blätter fast das ganze Jahr über. Die Wurzeln enthalten im Frühjahr und Frühherbst am meisten Wirkstoffe.


Facts

Die Pusteblume ist bei uns sehr weit verbreitet und daher wirklich überall zu finden. Kinderleicht an der markanten Blüte und den zackigen Blättern zu erkennen, die ihm seinen Namen verleihen. Nach dem Krieg wurde die Löwenzahnwurzel als Kaffeeersatz benutzt. Schneiden, trocknen, rösten, mahlen, aufkochen - fertig war die kreative Alternative mit guten Bitterstoffen. Die Milch im Stängel ist übrigens nicht giftig, bei übermäßigem Verzehr kann es aber zu Bauchproblemen kommen.



Inhaltsstoffe & Wirkung

Diese Bitterstoffe stecken auch in den jungen Blättern. Im Frühling wirkt eine Kur gegen die bekannte Müdigkeit, indem sie Galle, Leber, aber auch den Darm und Blutzuckerspiegel ins Gleichgewicht bringt. Außerdem enthält der Löwenzahn viel Vitamin C und E, Betacarotin (das der Körper in Vitamin A umwandelt) und den Ballaststoff Inulin. Er regt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern auch den Appetit und tut gut bei Blähungen, einer langsamen Verdauung und Völlegefühl. 


Rezept

Es muss ja nicht gleich der Kaffee sein. Ganz einfach kann man die Blätter und Blüten roh in einem Wildkräutersalat mit Giersch und Brennnessel verarbeiten oder sie in den Smoothie geben. Sehr lecker ist er auch als Spinat-Ersatz. Und dazu noch kostenlos und ohne Gang zum Supermarkt.



DE-ÖKO-044
EU-Landwirtschaft

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