Johanni


Am 24. Juni ist ein sogenannter Lostag. Ähnlich wie die Eisheiligen oder der Siebenschläfer gibt das Wetter an diesem Tag Auskunft über eine folgenden zeitliche Periode. Eine alte Bauernregel besagt daher auch: "Regnet’s am Johannistag,so regnets noch mal vierzehn Tag". Die naturnahe Landwirtschaft richtet sich auch heute noch nach diesem Tag und fährt die erste Heuernte ein. Auch Spargel und Rhabarber haben heute Stichtag und eine Erntepause beginnt.


In der Kräuterkunde spielt der Johannistag ebenfalls eine wichtige Rolle. An ihm wurden früher traditionell von den Kräuterfrauen die Heilpflanzen für die Hausapotheke gesammelt. Die meisten Kräuter stehen kurz vor der Blüte und haben so eine enorme Heilkraft - keine schlechte Zeit also! Dem Holunder und der Brennnessel werden am Johannistag eine besondere Wirkung zugesprochen, daher wurden besonders gerne Hollerkuchen und Brennnesselpfannkuchen am Johanni gereicht.

Es wurden auch sogenannte „Johannissträuße“ oder "Kränze" gebunden, die meist aus sieben bis neun Kräutern bestanden. Diese sollten Glück bringen und das Haus schützen.


PS. Auch die Johannisbeeren sind passend zum Johanni reif und tragen daher ihren Nahmen.


DE-ÖKO-044
EU-Landwirtschaft

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