Der Vitalpilz Chaga.

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Dieser Vitalpilz soll unser Immunsystem unterstützen, Energie geben und unsere Haut verbessern. Wir schauen uns den Birkenpilz genauer an (Lesezeit 2 Min).


Vitalpilze.

Insgesamt gibt es über 80 Arten. Die meisten davon wachsen eher im ost-asiatischen Raum. Aber eben auch bei uns. Sie sind kein neuer Trend. Die TCM verwendet sie schon immer als gemahlenes Pulver in Tee. Diese Pilze wachsen oft an Bäumen und sind ungiftig. Dafür aber nicht sehr wohlschmeckend. Wir Menschen nutzen sie, da sie über lange Zeit entwickelte Schutzstoffe enthalten. Essen wir diese Pilze, nehmen wir diese Schutzstoffe selbst auf.


Vitalpilze werden auch Adoptogene genannt. Denn sie schaffen es, sich unseren Bedürfnissen anzupassen (“to adapt”). Sie regulieren also unseren Körper in eine gute Balance. Sie sind nicht nur in der alternativen Medizin bekannt. Pilzanteile werden auch in vielen Pharmazeutika verwendet.


Die Wirkstoffe in den Pilzen sind Polysaccharide und Triterpene. Polysaccharide sind Energiespeicher und sind Bestandteile von Proteinen und unterstützen somit unser Immunsystem. Triterpene kennen wir auch aus heimischen Wildkräutern. Sie wirken entzündungshemmend und antiviral.


Am bekanntesten sind Vitalpilze also für ihre unterstützende Wirkung auf unser Immunsystem. Im Darm sind sie nämlich helfende Freunde unserer Darmbakterien. Wir finden in ihnen, wie auch in Wildkräutern, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Je öfter und länger wir Vitalpilze konsumieren, desto wirksamer sind sie für uns.


Chaga.

Dieser Pilz wächst auf alten, abgestorbenen Birken. Von außen sieht er aus wie ein Stück Kohle. Innen ist er sandbraun. Er wächst in kalten Gebieten wie Russland, Skandinavien, Mittel- und Osteuropa sowie Japan und Korea. Bei der Ernte wird er vorsichtig vom Stamm gelöst und getrocknet. Bevor wir ihn verzehren wird er noch vermahlen. Weil er nie erhitzt wird, enthält der Vitalpilz noch alle tollen Nährstoffe.


Inhaltsstoffe.

In der TCM findet man den Chaga, oftmals in Tee. Wir mischen das Pulver in unseren Wilden Kaffee. Denn allgemein wirkt er stark antioxidativ. Das bedeutet auch, dass er das allgemeine Wohlbefinden steigert. Das enthaltene Melanin wirkt sich förderlich auf die Haut und unser Immunsystem aus. Zu guter Letzt versorgt er uns auch mit B-Vitaminen. Da er auch Polysaccharide enthält, hemmt er Entzündungen, weshalb man ihn auch an Krebspatienten austestet.


Wie auch bei anderen Vitalpilzen gilt bei der Einnahme: Die Wirkung verstärkt sich, wenn man ihn regelmäßig zu sich nimmt. Ein Sofort-Effekt (wie etwa bei Kaffee) ist nicht zu erwarten. Deshalb integrieren wir den Chaga in unseren täglichen Wilden Kaffee.