Beltane

Erfahre mehr über das Fest der strahlenden Sonne und wie du durch das bewusste Wahrnehmen der Jahreskreisfeste der alten Kelten selbst wieder mehr im Einklang mit der Natur leben kannst.



Jahreskreisfeste.


Jahreskreisfeste sind die naturgebundenen acht Feiertage der alten Kelten. Die vier Sonnen- und vier Mondfeste stehen in engem Bezug zur Natur und richten sich nach dem Stand der Sonne, des Mondes und der jeweiligen Jahreszeit. In vielen Kulturen der Erde haben die Feste auch heute noch eine Bedeutung. Hier feiern wir diese Feste jedoch meist „unbewusst“. Der Tanz in den Mai oder Halloween haben ihren Naturbezug leider verloren - dabei wären sie eine perfekte Möglichkeit, um sich dem Wandel der Natur in unserer technischen Welt wieder bewusst zu werden und ihn zu feiern.


Beltane.

1. Mai oder der fünfte Vollmond

nach der Wintersonnenwende


Beltane markiert das Ende des Winters und steht für die Fruchtbarkeit der Erde. Es ist das Fest der „strahlenden Sonne“ (Bel = strahlend, leuchtend“ , Tene = „Feuer“. Das Wiedererwachen der Natur wurde seit den Kelten mit großen Freudenfeuern und Ritualen gefeiert. Wurde es früher am fünften Vollmond nach der Wintersonnenwende zelebriert, ist es heute in vielen Kulturen auf die Nacht zum 1. Mai festgelegt. Beltane steht für die Freude über das Ende des kräftezerrenden Winters: Es konnte wieder gesät, gepflanzt und Pläne geschmiedet werden. Noch heute sagt man nicht umsonst: „Alles neu, macht der Mai.“


Die Rituale zum Abschied der kalten Jahreszeit waren der Kirche ein Dorn im Auge und wurden als „Hexenwerk“ verteufelt. Von der Verfolgung weiser Kräuterfrauen wollen wir an dieser Stelle nicht sprechen. Als Gegenmittel zum heidnischen Beltane schuf die Kirche ein christliches Ersatzfest und widmete den Tag der Walpurga, einer Äbtissin, die am 1. Mai heiliggesprochen wurde. Egal ob Walpurgisnacht oder Beltane: Diese Zeit ist ideal, um sich positiv auf die warmen Monate einzustimmen, wenn die Natur nur so vor Vitalität trotzt und die Wiesen in voller Blüte stehen.


Rituale.


Durch das bewusste Wahrnehmen der Jahreskreisfeste stellen wir automatisch einen tieferen Bezug zur Natur her. Sie verdeutlichen uns, dass wir in den Kreislauf eingebunden sind und lassen uns dankbar sein für die jeweilige Phase des Jahres. Daher hier ein paar Vorschläge, wie du Beltane gestalten kannst.


1. Ideen säen & schlechtes hinter sich lassen.

Wir können uns von schlechten Erinnerungen des Winters verabschieden und Beltane als Neuanfang nutzen. Notiert eure Pläne, Wünsche und Vorhaben für die Zeit bis zur Sommerjahreswende, dem 21. Juni. Verbrennt auf Zetteln, was ihr hinter euch lassen möchtet.


2. Gestalten. Wenn die Natur so richtig zum Leben erwacht, hat dies auch einen Einfluss auf uns: Wir werden angesteckt und sind voller Tatendrang. Es ist die perfekte Zeit, handwerklich tätig zu werden: Sich dem Garten zu widmen, alte Möbel aufzubereiten oder oder oder.


3. Saisonale Woche.

Die Natur von unserer Tür kann uns vollständig versorgen. Unser Vorschlag: Werde dir bewusst, was jetzt in unserer Region wächst und versuche für eine Woche, nur auf diese Lebensmittel zurück zu greifen. So wissen wir automatisch wieder mehr zu schätzen, was die Natur nun alles für uns bereit hält: Spargel, Rhabarber, Sellerie, Radieschen, Fichtenwipfel, Waldmeister und vieles mehr warten auf euch!



Jahreszeitenfeste der Kelten.


1. November.

Samhain – Beginn des Winterhalbjahres


21. Dezember.

Yule – Wintersonnwende

2. Februar.

Imbolc – Geburt des Lichtes


21. März.

Ostara – Frühjahrstagundnachtgleiche


30. April/1.Mai

Beltane – Beginn des Sommerhalbjahres


21. Juni – Sommersonnwende

Litha – Die Sonne ist in ihrer größten Kraft


2. August

Lammas – Erntezeit beginnt


23. September

Mabon – Herbsttagundnachtgleiche

DE-ÖKO-044
EU-Landwirtschaft

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